|
<< Click to Display Table of Contents >> Navigation: Arbeiten mit Objekteigenschaften > Linientyp |
Jedem Objekt in der Zeichnung kann ein individueller Linientyp zugeordnet werden.
Es gibt die drei Standard-Linientypen VonLayer, VonBlock und Continuous. Weitere Linientypen müssen separat über Andere... geladen werden.
Der Linientyp Continuous ist ein durchgängiger Linientyp und ist der Standard-Linientyp.
Wenn als Linientyp VonLayer eingestellt wird, kommt der Linientyp des Objekts über den Layer, auf dem das Objekt liegt.
Der Linientyp VonBlock ist nur entscheidend, wenn aus dem Objekt in der Zeichnung ein Block erstellt werden soll. Der Linientyp des Blocks kann dann nur geändert werden, wenn intern die Elemente des Block den Linientyp VonBlock besitzen. Wenn ein anderer Linientyp eingestellt ist, dann kann der Linientyp des Blocks nicht verändert werden.
Achtung! Nach der Änderung nicht vergessen, die selektierten Objekte mit der ESC-Taste wieder zu deselektieren.
Ansonsten kann es bei den nächsten Arbeitsschritten zu unerwünschten Ergebnissen kommen
Der Linientyp wird in der Systemvariablen CELTYPE gespeichert.
Mit dem Befehl LINIENTYP (Alias LT oder LTYP) kann ebenfalls der Linientyp bestimmt werden. Dafür öffnet sich der Linientyp-Manager.
Im Linientyp-Manager können neue Linientypen geladen werden.
Linientypen werden in einer ASCII-Datei mit der Endung .lin mit einem bestimmten Code beschrieben. AutoCAD wird mit zwei Linientyp-Dateien ausgeliefert: oacad.lin mit Linientypen für imperialen Zoll Maße oacadiso.lin mit Linientypen für metrische Maße Die Systemvariable MEASUREMENT speichert, welche der beiden Linientypen-Dateien verwendet wird. MEASUREMENT sollte auf 1 stehen, damit Linientypen im metrischem Maß verwendet werden. Die Einstellung von MEASUREMENT wird in jeder Zeichnung individuell gespeichert.
|
Über den Linientypfaktor wird die Skalierung von Linientypen bestimmt.
Linientypen sind in der Linientypen-Datei in einem bestimmten Maßstab gespeichert. Wird ein Linientyp in eine Zeichnung geladen, kann es sein, dass der Abstand der Strichelung des Linientyps nicht zu der Zeichnung passt. Ist er zu klein, sind die einzelnen Segmente so eng beieinander, dass sie wie eine ausgezogene Linie erscheinen. Ist es zu groß, dann kann ein Segment schon die ganze Linie darstellen, so dass gestrichelte Linien ebenfalls als durchgezogene Linie in der Zeichnung dargestellt werden.
Der globale Linientypfaktor wird in der Systemvariable LTSCALE gespeichert und gilt global für alle Linientypen in der Zeichnung. Dieser ist zeichnungsspezifisch, also kann für jede Zeichnung individuell angepasst werden. Nach einer Änderung des globalen Linientypfaktors muss die Zeichnung mit REGEN regeneriert werden.
Jedes Objekt hat zusätzlich zum globalen Linientypfaktor einen individuellen Linientypfaktor, der als Korrekturfaktor dient. Der individuelle Linientypfaktor wird in der Systemvariablen CELTSCALE zeichnungsspezifisch gespeichert. Der individuelle Linientypfaktor kann für jedes Objekt nachträglich über die Objekteigenschaften (Eigenschaften-Palette mit STRG-1) verändert werden.
Der effektive Linientypfaktor ist das Produkt aus dem globalen und individuellen Linientypfaktor (effektiver LtFaktor = globaler LtFaktor * individueller LtFaktor).
|
Papierbereichseinheiten zum Skalieren verwenden
Bei unterschiedlichen Maßstäben in den Ansichtsfenstern werden unterbrochene Linientypen in den einzelnen Ansichtsfenstern in unterschiedlichen Strichlängen dargestellt. Unterschiedliche Vergrößerungen in den einzelnen Fenstern ergeben unterschiedliche Strichlängen.
Über die Systemvariable PSLTSCALE mit dem Wert = 1 wird die Skalierung der Ansichtsfenster bei der Darstellung der Linientypen berücksichtigt. Der Linientyp wird dann in allen Ansichtsfenstern bei den verschiedenen Maßstäben gleich angezeigt. PSLTSCALE kann auch über den Linientyp-Manager eingestellt werden.
|